Evangelium und Kirche

Albrecht Noller Jahrgang 1967, verh., zwei Kinder, Hausmann, Vorsitzender der Bezirkssynode, Oberriexingen

© Uta Süße-Krause

Ich möchte mich für eine Kirche einsetzen, die auf dem Fundament der biblischen Botschaft die alltäglichen Entscheidungen mit Sorgfalt prüft und dabei die Herausforderungen in einer sich wandelnden Gesellschaft innovativ im Blick hat.

Ich möchte mich für zukunftsfähige Strukturen in unserer Kirche einsetzen, die die Gemeinden stärken, und die dazu beitragen, dass das Evangelium für Menschen in den unterschiedlichsten Lebenssituationen erfahrbar wird, in der Jugendarbeit, Diakonie, Bildung und in vielfältigen Gottesdiensten.

Wofür tritt „Evangelium und Kirche“ ein?

1. Für eine sprachfähige Kirche.

Wir wollen verständlich darüber reden, was wir hoffen, glauben und für richtig halten. Darum braucht es theologische Grundsatzarbeit als gemeinsames Nachdenken, was es heute heißt, Kirche für uns und für andere zu sein.

2. Für eine Kirche mitten in der Gesellschaft.

Wir verstehen Kirche als einen Ort für alle Generationen, für verschiedene Frömmigkeiten, Lebens- und Familienbilder, quer durch die sozialen Schichten. Wir wollen eine Kirche, die Menschen vor Ort begleitet und mit ihren Angeboten unterstützt. Eine Kirche, die Räume offen hält für Begegnungen mit Gott, für Orientierung und Beziehungen. Ressourcen und Strukturen müssen so gestaltet sein, dass Kirche diesem Auftrag gerecht werden kann – überregional und vor Ort.

3. Für eine selbstbewusste Kirche.

Das Evangelium lehrt uns Jesus Christus zu vertrauen, der die Kirche hält und bewahrt. In dieser Gewissheit wollen wir den derzeitigen Wandel gestalten, ohne in einen Aktionismus zu verfallen, der Menschen und Strukturen auszehrt. Selbstbewusst-evangelisch und in gelassener Ernsthaftigkeit nehmen wir die Zukunft in den Blick.

Unser Name ist Programm: Evangelium und Kirche. Glauben leben. Kirche gestalten.